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Gedenkstätte bald frei von Graffiti

Checkpoint Bravo bekommt Schutzanstrich

Tagesspiegel vom 13.08.2012 - Seite 12

Kleinmachnow - Der ehemalige Kommandantenturm an der Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden – heute ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort des Vereins Checkpoint Bravo – soll künftig frei von Graffiti bleiben. Wie berichtet war der Turm beschmiert worden. Jetzt werde die Firma Graffiti Frei GmbH des Kleinmachnowers Gerald Schramm ihre Kompetenz für diesen Gedenkort einsetzen und Abhilfe schaffen, teilte die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Cornelia Behm, mit. Die Firma werde den Turm kostenlos reinigen, mit einem Schutzanstrich versehen und sich zudem verpflichten, das Gebäude für ein weiteres Jahr von Graffiti freizuhalten. Dabei verwende sie Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen. „Eine besondere Aktion zum 51. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August“, befindet Behm, die als gebürtige Kleinmachnowerin den Kontakt zwischen der Firma und dem Verein Checkpoint Bravo vermittelt hat.

Die Vereinsmitglieder engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich und freuen sich über zunehmendes Besucherinteresse. Der Verein restaurierte in den Jahren 2005 bis 2007 die Turmruine mit Unterstützung vieler privater Förderer, der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Gemeinde Kleinmachnow. Zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer wurde am 3. Oktober 2009 eine Dauerausstellung eröffnet. Die Ausstellung vor und im Kommandantenturm schildert Ereignisse und Lebenswege, die mit dem Ort verbunden sind. Beispielhaft führt sie Schicksale von Flüchtlingen und Transitreisenden vor Augen.

Onlineartikel: http://www.pnn.de/pm/671786/

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