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Berliner Zeitung: Kaum gesprüht, schon wieder weg Kaum gesprüht, schon wieder weg

Firma beseitigt kostenfrei Graffiti am Lietzensee

Birgitt Eltzel
CHARLOTTENBURG. Für rund 180 000 Euro waren im Jahr 2006 die Kaskaden am Lietzensee instand gesetzt worden. Doch schon während der Arbeiten wurden sie mit Graffiti besprüht. Immer wieder gibt es seitdem dort Schmierereien. Damit soll es nun vorbei sein: Für ein Jahr übernimmt die Graffiti Frei GmbH aus Mitte kostenfrei die Graffiti-Beseitigung an der Wassertreppenanlage.

Unter der Rufnummer 29365-0, die auf einem Schild an der denkmalgeschützten Anlage steht, können die Schäden gemeldet werden: "Innerhalb eines Tages sind diese wieder weg", sagt Geschäftsführer Gerald Schramm. Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) verspricht sich von der raschen Säuberung auch eine Abschreckung: "Es ist erfahrungsgemäß für Sprayer entnervend, wenn ihre Zeichen immer wieder verschwinden." Darauf hofft auch Klaus Döring von Bürgerverein Lietzensee, dessen rund 100 Mitglieder sich seit drei Jahren um Ordnung im Park kümmern: "Seitdem wir dort nach dem Rechten gucken, haben die Schmiereien schon abgenommen", sagt er.

Graffiti Frei betreut bisher rund 570 Berliner Gebäude im Auftrag von deren Eigentümern, darunter das denkmalgeschützte Shell-Haus am Landwehrkanal. Die 1999 gegründete Firma beseitigt jährlich etwa 5 000 Graffiti. Sie bietet eine unsichtbare Schutzversiegelung von Gebäuden sowie einen 24-Stunden-Reinigungsservice an. In Friedrichshain-Kreuzberg soll demnächst ein weiteres Projekt gestartet werden: Mit dem bezirklichen Unternehmerverein laufen Gespräche über die Betreuung eines Bauwerks am Kottbusser Tor, sagt Schramm. Auch die East Side Gallery, die im Frühjahr saniert wird, wolle man sauber halten.

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